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![]() mit einer durchschnittlichen Schüttung von ca. 8000 l/s. Diese gigantischen Wassermassen zeigen ihre Kraft eindrucksvoll in einer deutlichen Aufwölbung der Wasseroberfläche.
Der größte Teil des hier austretenden Wassers (ca. 2/3) stammt von den Versickerungen
Immendingen und Fridingen an der Donau, der Rest (1/3) ist klassisches Karstwasser.
Die Entfernung von der Hauptversickerung Immendingen und der Aachquelle beträgt 12 km Luftlinie,
bei einem Höhenunterschied von 174 m. Das bei Immendingen versickernde Wasser benötigt bis zur Aachquelle
ca. 30 bis 60 Stunden.
Der hohe Donauwasseranteil sorgt auch für deutliche Temperaturschwankungen
(zwischen 4,4°C im Winter und mehr als 17°C im Sommer).
Dies ist, zumindest in Deutschland, einzigartig.
Der Grund für die Versickerung des Donauwassers liegt allein im wasserlöslichen Kalk-Gestein des weißen Jura
zwischen der Donau und Singen.
Die Aachquelle, wie man sie heute sieht, ist ein sogenannter Notausgang. Dieser Notausgang, entstand vor langer Zeit als die Höhlendecke ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen konnte, dadurch stürzte die gesamte Decke ein und verschütte den Hauptgang, der wahrscheinlich weiter Richtung Bodensee geht. Gleichzeitig legte der Deckeneinbruch die Höhle frei und das Wasser suchte sich einen neuen Weg, diesen Weg den wir Heute kennen. Bei unzähligen Tauchgängen konnte ich immer wieder feststellen wie der Hauptgang verschüttet worden ist und sich die Höhlenwände nach unten ziehen, was sich durch mehrere probe Grabungen gezeigt hat. Würde man mit einem Bagger das ganze Geröll entfernen, gäbe es eine Wassertiefe von ca. 14-18 Meter von der Wasseroberfläche bis hin zum Höhlenboden. Wie viele Tonnen Gestein und massive Felsbrocken damals eingebrochen sind kann man nur schätzen. Der Einstieg, zum Hauptgang, wurde bis Heute nicht gefunden. Ungefähr 400 m nördlich oberhalb der Aachquelle befinden sich mächtige Dolinen. An der nördlichsten Doline wird seit Jahren nach der Fortsetzung der Aachhöhle gesucht und gegraben. Mehr Informationen dazu unter: Freunde der Aachhöhle ![]() Alter: Ca. 16.000 Jahre Schüttung: Durchschnittlich ca. 6000 - 8000 l/s minimal 1,3 cbm/ sec. Max. ca. 24.000 l/s Bild: S.Liedtke seiten Anfang |