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Hauptzweck ist die Erforschung des Donau-Aach-Höhlensystems.
In Donaueschingen bilden die beiden Flüsse Brigach und Breg die Donau. Nach rund 28 km erreicht sie
in Immendingen die Versickerungsstellen. Von Frühjahr bis hinein in den Winter verschwindet die Donau hier
vollständig im Untergrund und tritt in der 12 km südlich gelegenen Aachquelle in dem schönen
Hegaustädtchen Aach aus. Sie ist mit ihrem imposanten Quelltopf und einer durchschnittlichen Schüttung
von 8300 l/sec die größte Karstquelle Deutschlands. Da das Wasser das Jura-Kalkgestein auflöst, müssen sich große
Hohlräume zwischen der Aachquelle und der Donauversickerung gebildet haben.
Höhlentaucher sind von der Quelle in den vergangenen Jahrzehnten bis zu 600m weit in den Berg eingedrungen
und haben einen unüberwindlichen Versturz erreicht. Dieser ist an der Erdoberfläche durch 2 große Dolinen (Erdeinbrüche)
erkennbar. So kam die Idee am hinteren Ende der Doline einen Schacht zu graben um wieder auf das Höhlensystem
zu gelangen.
Nach 14-jähriger Grabung gelang in der Nacht vom 28. auf den 29. November 2003 der Durchbruch in 105m Tiefe
. Von hier aus haben Taucher nach 340m Tauchstrecke die erste Auftauchstelle, die Echohalle,
entdeckt.
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