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Die Aachquelle   Geschichte der Aachquelle

Die Geschichte der Aachquelle:

Im Jahre 1886 hat die Erforschung der Aachhöhle seinen Lauf genommen. Ein mutiger Helmtaucher versuchte den geheimnisvollen Schlund der Aachhöhle zu erforschen und um dessen Geheimnis zu lüften.
In der königlich-badischen Landeszeitung vom 5.Juni 1886 wurde folgendes berichtet:

Untersuchung der Aachquelle. Heute stieg lt. KÖ. Ztg. der Taucher M. Hoch hier in die Aachquelle. Man erfuhr, dass in einer Tiefe von etlichen 40 Fuß (= 12 Meter) das Wasser aus einer Öffnung von etwa 4 Fuß im Geviert herauf sich dränge und mit großer Gewalt den Taucher zurückgeworfen habe, und ein Hinabsteigen in die Felsöffnung sei unmöglich.

Es gibt leider, von dem damaligen Tauchgang, keine weiteren Informationen. Nach umfangreichen Recherchen konnte festgestellt werden, dass dieser Tauchgang einer der ersten Höhlentauchgänge in der Welt darstellte.

Rekonstruktion des weltweit
ersten Höhlentauchganges, in die Aachquelle.


Der Helmtaucher berichtete weiter, dass er im Quelltopf die alte Eiche gesehen habe, die im Jahre 1786, bei Holzfällarbeiten samt Eisenkette, in den Topf gefallen sei. Die alte Eiche ist noch in einem guten Zustand, sie ist aber nicht versteinert. Die Eisenkette wurde bis heute nicht gefunden.
Anzahl der Bilder: 2
In den fünfziger bis sechziger Jahren erforschten Taucher des Tauchclubs Singen die Aachhöhle.
Aus: Südkurier vom 26.10.1962
Ein Geheimnis gelüftet:
Singener Taucher entdeckten Höhle hinter der Aachquelle.
Bis zu 50 Meter vorgestoßen - Führungsseil verwickelte sich im Gestein - Stärkere Scheinwerfer notwendig



Diese sechs Männer vom Tauchclub Singen entdeckten 1962 die Aachhöhle unter der Leitung von Sepp Ment ( Mitte, mit Unterwasserkamera). Er war einer der Pioniere bei der Erkundung der Aachhöhle. Der Jüngste der Tauchgruppe war Alfred Gohm aus Aach (ganz rechts ).
Aus Südkurier vom 26.10.1962
Erst 1962 gelang es einer Darmstädter Sporttauchergruppe, den Eingangsschacht zu erforschen.
Danach drang eine Singener Tauchsportgruppe 60 Meter weit tief in den Berg. Bei diesem mutigen und leichtsinnigen Vorstoß wollten sie prüfen, ob es möglich sei, Fotoaufnahmen zu machen. Zum anderen wollten sie die Tiefe und den Einstieg in die Höhle vermessen und kartographische Aufzeichnungen vornehmen.
Erfolg: schlechte Lichtverhältnisse, Geröll, Schlamm, trübes Wasser.


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